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Heimburger Metalnacht, Heimburg| Final Cry 26. Juli 2025
 
Photos by: Lyna On Tour, Kai Kestner, Carsten Brand, Dark Glow Pics/Sven Löffler, Abyss Of Hel

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Bericht


Das letzte Wochenende im Juli 2025 bedeutete für uns auch: Erste, einzige und damit letzte Open Air Show des Jahres. Das beschauliche Örtchen Heimburg mit seinem kleinen aber ausgesprochen feinen Metalnacht Festival hat gerufen - und natürlich sind wir dem gefolgt. Wir waren mehr als gespannt, denn die Heimburger Metalnacht genießt einen ausgesprochen guten Ruf, der uns bereits auf vielen Konzerten mit Bands, die bereits hier waren, ereilt hat. Um es vorweg zu nehmen: Das Festival wird diesem Ruf mehr als gerecht, aber eins nach dem anderen.
Wir machten uns am Vormittag von Hameln aus auf die entspannte Reise. Vor Ort sollten an diesem Tag noch unsere Freunde von Soul Grinder, den Six Feet Under huldigenden Lokalmatadoren von EinsAchtZich, der regionalen Szene Größe Tarabas, sowie Akiavel, Manegarm und dem Manowar Tribut Defender zum Tanze aufspielen. Besonders der Umstand, dass selbst den frühen Bands allesamt 60 Minuten Spielzeit zustanden, gefolgt von 30 Minuten Changeover machte uns neugierig. Das klang jedenfalls alles sehr entspannt - und so kam es dann auch. Entschleunigung auf einem Metal Festival, kann eigentlich nur großartig sein. Als wir eintrafen stand die erste Band bereits auf der Bühne während wir Backstage von Extinct Micha, der hier wie auf vielen Festivals als Backliner aktiv ist und den wir schon vom letztjährigen Metal Frenzy und natürlich der gemeinamen Mosh Im Mai Warm-Up Tour kennen und lieben gelernt haben, uns ebenso liebevoll in Empfang nahm. Ein erster Blick hinter die Kulissen sorgte dann für ein angenehmes Gefühl der Vertrautheit. Carsten Brand, Kai Kestner, der wahre Lukas, die Veranstalter des Rock & Metal Day'z ... schon in den ersten Minuten galt es etlichen bekannten Gesichtern "Hallo" zu sagen. Die (Metal) Welt ist eben ein Dorf. Auch vom Veranstalter Team wurden wir herzlich in Empfang genommen, sofort umsorgt und fühlten uns vom ersten Moment an willkommen. Wir bestaunten den fast schon luxuriösen Backstage-Bereich, das Catering, die Bühne - und konnten bereits nach wenigen Minuten attestieren, dass hier eine Crew am Start ist, die das was sie da tut mit voller Hingabe und Liebe macht. Nachdem Soul Grinder bereits amtlich abgerissen haben begann dann gegen 15:00 Uhr, zur für uns zuletzt doch eher ungewohnt frühen Stunde, der Changeover. Wir brauchten nicht lange, denn bei der eingespielten Stagecrew saß jeder Handgriff und nach einem kurzen Line-Check auch jeder Ton. Chapeau. Anstatt durch den Umbau zu hetzten und nahtlos und gestresst anzufangen, blieben nach dem Aufbau noch satte 13 Minuten bis Showbeginn. Zeit um entspannt nochmal aufs Klo zu gehen oder ein Bühnenbier zu zapfen und dann den Heimburger Metalnachtplatz gepflegt abzureißen.

Schon mit den ersten Tönen des Intros füllte sich der Platz vor der Bühne merklich und wurde in den folgenden knapp 60 Minuten auch nicht leerer. Durch den großzügigen Zeitplan hatten wir genug Gelegenheit mit dem Publikum zu interagieren und auch die ein oder andere Ansage etwas umfangreicher zu gestalten, was sich als sehr stimmungsdienlich erwies. Auch die eher Midtempo lastigen Nummern "Down The Icefall" und vor allem "Ascending The Avalanche", der nur selten den Weg in unser Liveprogramm schafft, taten der energiegeladenen Atmophäre keinen Abbruch und nach der frenetisch gefeierten Mitsing-Hymne "Walk with the dead" hauten wir mit "Into The Whiteout" noch einen Nackenbrecher hinten ran. Es war auf und vor der Bühne ein großartiger Nachmittag, dementsprechend beseelt traten wir den Rest des Tages an. Nach uns folgten noch Tarabas, die Franzosen von Akiavel, welche sich im Verlauf des Abends als äußerst sympatische Zeitgenossen heraussstellten, sowie mit Manegarm ein großartiger Headliner, bevor sich gegen 22 Uhr schon Defender anschickten Manowar Tribut zu zollen. Vor allem Vocaltechnisch lieferten die Jungs ganz großes Kino und beendeten den Tag mit der ein oder anderen mehr als geeigneten Mitsing Hymne.
Gegen 1 Uhr gings dann per Shuttle ins Hotel im Nachbarort wo wir die jeweiligen Bands am nächsten Morgen nochmal am Frühstückstisch trafen.

Fazit: Die Heimburger Metalnacht hat die Messlatte für alle noch folgenden Festivals verdammt hoch gesetzt und den Kampf um die Spitze unserer "Lieblingsfestivals" neu entfacht. Riesen Respekt und Dank an dieser Stelle nochmal an alle, die dieses Festival in der Form möglich gemacht haben. Wir kommen gern wieder!


Setlist

1. Zombiac
2. Ever-Rest
3. Dominion
4. Beckoning
5. Wavecrest
6. Maggot
7. Icefall
8. Ascending
9. Glacial Trails
10. Walk With The Dead
11. Whiteout

 
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