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Büddenstedt, Helmfest Open Air 2023| Final Cry 03. August
 
Photos by: EH-Eventphotography, Kai Kestner, CC'n'G, KatrinT

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Bericht

Nachdem wir knapp 3 Wochen zuvor unsere Show beim MUR Open Air leider canceln mussten, fieberten wir unserem letzten verbliebenen Saison Höhepunkt auf dem Helmfest entgegen. Die Woche begann bekanntlich mit dem Anreisestopp auf dem Wacken Open Air, was dem Helmfest noch kurzfristig einige zusätzliche Besucher auf den Acker trieb, die auf der Suche nach Ersatz waren. Und so vermeldeten die Veranstalter kurz vor unserer Ankunft in Büddenstedt ein stattliches „ausverkauft“! Aber auch im östlichen Niedersachsen hatte es die letzten Tage immer wieder geregnet und auch der Donnerstag begann feucht und der Ground drohte an vielen Stellen entsprechend unwegsam zu werden. Wir wagten daher keine Prognosen zum Verlauf des ersten Festivaltages abzugeben. Zwar hat uns der Booking Gott zwischen 21:10 und 22:15 einen mehr als attraktiven Slot beschert, doch zum einen fehlte dem Donnerstag der internationale Headliner (Freitag und Samstag sollten sich hier noch Firewind und Illdisposed die Ehre geben) - und zum anderen: es war eben der Donnerstag. Viele Besucher würden sicher erst deutlich später, wenn nicht gar erst am Freitag anreisen oder zumindest die Wetterprognosen für das Wochenende abwarten. Die Spannung wie sich der Eröffnungstag mit nahezu fast ausschließlich lokalen/regionalen Bands entwickeln würde stieg.

Wir kamen am späten Nachmittag in Büddenstedt an und wurden sofort von einer umtriebigen und sich rührend sorgenden und in Windeseile um jede Kleinigkeit kümmernden Crew empfangen, die - obwohl sie noch mit den Wetterfolgen zu kämpfen hatten - alles dafür taten, dass man sich auf dem Helmfest sowohl als Band als auch Besucher jederzeit absolut willkommen fühlte. Man merkte sofort: Jeder hier liebt und lebt für die Musik. Teile der Crew sollten im Laufe des Festivals noch selbst auf der Bühne stehen. Entsprechend groß war der Erfahrungsschatz an dem, was man als Band und Musiker so an Bedürfnissen auf einem Festival hat - und entsprechend umtriebig war man jederzeit bemüht keine dieser Bedürfnisse unerfüllt zu lassen. Hammer! Von Secus, Orgateam, Backstage und Stagecrew - hier zogen wirklich alle an einem Strang und machten es einem leicht dieses Festival, noch lange bevor man überhaupt seinen zugewiesenen Backstagebereich bezog, in sein metallisches Herz zu schließen.
Da wir vorhatten diesem Event wenigstens 2 Tage beizuwohnen errichteten wir backstage unser Gruppenzelt, welches in seinem Schatten noch Kulisse einer gepflegten Aftershowparty nebst einem zünftigen Bierfrühstück am Morgen danach u.a. mit den Kollegen von Source Of Rage war. Danke Jungs, es war uns ein Fest :)

Aber eins nach dem anderen. The Lehrerband (u.a. um Mitveranstalter Sebastian) begannen noch in stark feuchtem Ambiente, zog aber mit diversen Coverversionen bereits ab 16 Uhr die ersten wasserfesten Besucher ins Infield. Das Helmfest war hiermit eröffnet! Apropos Infield: Hier war offenbar Klotzen statt Kleckern das Motto, denn der Aufbau des Infields war, für ein Festival dieser Größenordnung, nahezu gigantisch. Der Platz zwischen Bühne und FOH machte gerademal (gefühlt) nur 1/3 des gesamten Infields aus, und war mit den unterschiedlichsten Food Ständen, Bierzelten, Non-food und Infoständen umsäumt. Für den Festivalbesucher auf jeden Fall ein Mega Angebot, auch an Sitzgelegenheiten und Unterstellmöglichkeiten von denen die Bühne aus nahezu allen Bereichen problemlos einsehbar war. Der Platz war von Beginn an gut gefüllt, was den Bands wohl jederzeit eine um Faktor 3 höhere Zuschauer und Zuhörerzahl bescherte, als man direkt vor der Bühne wahrnehmen konnte. Auch Frantic Tornado hatten noch mit dem Wetter zu kämpfen, doch spätestens ab Frantic Disruption sollten sich die Wolken weitestgehend auflösen und dem Helmfest an diesem Tag einen bleibenden trockenen und in den frühen Abendstunden sogar noch sonnigen Verlauf bescheren. Für Praise The Plague sprangen kurzfristig noch Out The Mouse ein und konnten ihren vielseitigen Rock’n’Roll (don’t call it Schlager!) in die Abendsonne schmettern. Dann sollten Decibel folgen und meine Fresse: Die Herren rockten ihre AC/DC Klassiker mit einer unglaublichen Energie und Begeisterung, was vom Publikum (absolut verdient) frenetisch gefeiert wurde und wohl das bisherige Highlight des Abends markierte. Auch weil mittlerweile die Anreise von Spätentschlossenen, am Tage vielleicht noch arbeitenden und auch Wackenverprellten offenbar gut fortgeschritten war. Die Zelte standen und man suchte sichtlich den Bedarf an einer zünftigen Metal Party zu stillen. Die Stimmung war ausgelassen und dank Decibel und dem sommerabendlichen Wetter war der Platz gut gefüllt und wir waren heiß!

Es ging Richtung 21 Uhr, unser neues Backdrop, welches an diesem Abend seine Livepremiere feierte, war gehisst und wir schickten uns an unser extra fürs Helmfest angepasste Special Set zu den Tönen von „Brotherhood Of The Rope“ einzuläuten. Was sollen wir sagen? Es folgte ein einziger Rausch. Wir zockten uns durch Songs von „The Ever-Rest“, „Zombique“, „Neptunes Relief“ und hatten - wie versprochen - mit „Wavecrest“ noch einen über 25 Jahre alten Klassiker unseres Debut Albums aus dem Jahr 1997 ausgegraben, der - vocaltechnisch leicht umarrangiert - frentisch gefeiert wurde. Apropos Frenetisch: Ein über 60 minütiges Set, zumal bei dem Angebot an Ständen im Infield, birgt ja bisweilen das Risiko eines sich im Verlauf etwas lichtenden Bereichs vor der Bühne. Was uns das Helmfest Publikum an diesem Tag aber entgegenbrachte war der Hammer: es wurde einfach immer voller, die Stimmung immer ausgelassener und bis zu "Walk With The Dead" hatte sich das feierwütige Volk vor der Bühne gefühlt verdoppelt wenn nicht verdreifacht, so dass sich zum obligatorischen Crowdfoto unzählige Hände in den Nachthimmel reckten. Danke Helmfest! Danke für all die Liebe, die positiven Vibes und den Rock’n’ Roll den ihr uns auch im weiteren Verlauf des Abends entgegen gebracht habt. Ihr habt uns noch gut eine Stunde später am Merchstand belagert, Shirts, Sticks, Karten und Patches signieren lassen, Hände geschüttelt und in Gespräche verwickelt. Wir lieben euch!

Leider haben wir dadurch ein bisschen die Show von Source Of Rage verpasst, aber bei den Jungs kann man schließlich nicht viel falsch machen und so haben sie bis kurz vor Mitternacht souverän den Acker gerockt. Zu fortgeschrittener Stunde bildeten If Worlds Collide noch einen mehr als würdigen Abschluß und schafften es selbst um 0:30 noch einen zünftigen Circle-Pit mit dem noch verbliebenen feierwütigen Mob zu veranstalten. Ein denkwürdiger erster Festivaltag näherte sich dem Ende, welcher Backstage noch anständig gefeiert wurde, bevor wir uns zwischen 3 und 4 Uhr in unsere Zelte und Autos verkrochen. Der Freitag bestand dann für uns nur noch aus genießen und Stimmung aufsaugen, welche angesichts eines warmen und sonnigen Sommertages prächtig war. Es blieb viel Zeit für einen Abstecher auf die Camping Area, etwas Smalltalk z.B. mit den Labelkollegen von Headshot, die zudem eine nicht minder frenetisch gefeierte Show darboten, und vielen anderen Bekannten und Freunden, welches das Helmfest zu einer Art Familientreffen machte. Im Laufe des Freitags trennten sich dann langsam unsere Wege, einige traten die Heimreise an, während andere noch den Rest des Tages bis sogar noch den Samstag in Büddenstedt verweilten.

Alles in allem war das Helmfest für uns ein Saisonabschluß, wie wir ihn uns besser nicht hätten wünschen können. Vielen Dank an FH-Eventphotography, Kai Kestner, CC’n’G, und KatrinT für die großartigen Fotos sowie an das großartige Team, allen voran (ohne das Engagement ALLER zu schmälern) Rebecca, Henning, Phillip, Patrick und Fabi. Wir hoffen sehr in Zukunft nochmal wiederkommen zu dürfen!


Setlist

- Intro
- The Ever-Rest
- Dominion Of Decay
- Zombiac
- The Beckoning Silence
- Mallorys Mask
- Seven Summits
- Wavecrest
- Maggot Maroon
- Down The Icefall
- Ascending The Avanlanche
- On Glacial Trails
- Walk With The Dead
 
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